Ernährung und Wohlbefinden

Wie man (fast) ohne Zucker durchs Leben kommt

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Weißer oder brauner Zucker ist eine Frage des Geschmacks – nur zufiel sollte man nicht von essen!

Überall kann man es lesen: Zucker ist ungesund. Das gilt vor allem für raffinierten Zucker. Übergewicht, Karies, Typ-2 Diabetes und deren Spätfolgen, sind wohl bekannt: schlechte Zähne, Sehstörungen bis hin zum Verlust von Gliedmassen sind einige der Probleme, die durch zu viel Zucker verursacht werden können. Doch nicht nur das. Es häufen sich auch Hinweise darauf, daß durch zu viel Zucker auch Gehirn und Herz negativ beeinträchtig werden. Zu viel Zucker ist ungesund, aber ganz ohne Zucker geht es auch nicht.

Der Zuckerkonsum

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25 Stück Würfelzucker pro Tag pro Person sind viel zu viel!

In Deutschland werden im Durchschnitt 100 g Zucker pro Tag pro Person konsumiert. Das entspricht etwa 33 Zuckerwürfeln pro Tag pro Person!!!

In Deutschland werden im Durchschnitt 33 Zuckerwürfel am Tag konsumiert!

Das liegt weit über der, von der Weltgesundheitsorganisation unbedenklichen Menge, von maximal 25 g Zucker, also 8 Zuckerwürfeln, am Tag. Das Problem sind hier vor allem die freien Zucker, die unsichtbar in unseren Lebensmitteln stecken. Diesen Zuckerfallen gilt es zu entkommen.

Erkennen was drin steckt!

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Es ist bekannt, das in Keksen Zucker steckt.

Zu wissen, was tatsächlich in unseren Lebensmitteln steckt, ist sicher die beste Methode der Zuckerfalle zu entkommen. Nicht nur in Schokolade, Cola und Keksen steckt sehr viel Zucker, nein, auch in vermeintlich gesunden Lebensmitteln, wie Fruchtjogurt, Säften oder industriell hergestellten Müslis findet sich mehr Zucker, als man vielleicht erwartet.

Zu wissen was drin steckt, ist wichtig um Zuckerfallen zu vermeiden.

Das gilt im Übrigen nicht nur für herkömmliche Anbieter, auch Biohersteller verwenden oft viel zu viel Zucker. Zucker ist billig und wird überall verarbeitet. Also, es lohnt einen Blick auf die Zutatenliste zu werfen – Überraschungen sind vorprogrammiert.

Alles Zucker?

Oft ist Zucker in Lebensmitteln nicht gleich als solcher zu erkennen. Begriffe wie Saccharose, Sirup, Maltose, Dextrose, Melasse, Rohzucker oder Fruktose sind weitläufig bekannt, aber es wird auch auf Begriffe wie Inulin, Raffinose und Polydextrose zurückgegriffen. All das sind Bezeichnungen für ein und dieselbe Sache: Es geht um Zucker in den verschiedensten Formen. Aber nicht nur raffinierter Zucker an für sich, trägt zum Zuckergehalt eines Lebensmittel bei. Die Industrie verarbeitet auch liebend gerne Fruchtsaftkonzentrate, Malzextrakte oder Milchpulver um Esswaren zu süßen. Und die beinhalten auch Zucker. Es gilt also, wer weiß, was drin ist, kann Zuckerfallen vermeiden.

Das kann man tun um weniger Zucker zu konsumieren

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Zucker ist ungesund, wenn man zufiel davon isst

Zucker sparen lässt sich auch, wenn man selber kocht. In Fertiggerichten steckt im Allgemeinen viel zu viel industriell hergestellter Zucker. Wer selber kocht und so wenig wie mögliche Fertigprodukte verwendet, kann die tatsächlich verwendete Menge Zucker viel besser überblicken.

Selber kochen spart Zucker!

Man kann selber entscheiden, wieviel zusätzlichen Zucker und vor allem welchen Zucker man verwendet. Obst, zum Beispiel, eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Smoothies oder Bowls oder auch Pancakes, das macht zusätzlichen, industriell hergestellter Zucker unnötig.

Fruchtzucker

Aber auch bei Obst, also Fruchtzucker, sollte man nicht vergessen, dass es sich letztlich um Zucker handelt. Man sollte dennoch nicht auf Obst verzichten, denn es ist gesund. Obst liefert Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe, die die Verdauung und den Blutzuckerspiegel regulieren. Dabei ist es gesünder, die ganze Frucht zu konsumieren, als zum Beispiel Fruchtsäfte, denn bei der Herstellung gehen wichtige Vitamine und vor allem Ballaststoffe verloren, der Fruchtzucker aber bleibt.

Auch Fruchtzucker ist Zucker!

Die Menge Zucker die in Obst steckt, variiert stark. 100 g Bananen, zum Beispiel, enthalten ca. 17 g Zucker. Das sind dreimal mehr Zucker, als Heidelbeeren, die nur etwa 5 g Zucker beinhalten. Wer also die Zuckerfalle vermeiden will, der sollte auch beim Obst darauf achten, zwar ausreichend, jedoch nicht zu viel und vor allem abwechslungsreich zu essen.

Zucker abgewöhnen

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Muss man wirklich auf alles verzichten? Nein, aber zu wissen, was man isst, ist wichtig.

Wer einen süßen Zahn hat, der kennt das Verlangen nach süßen Speisen, wie Schokolade oder Kuchen. Der Versuchung zu widerstehen fällt schwer. Aber auch hier gibt es ein paar Ideen, wie man der Zuckerfalle entgehen kann.

Es ist alles eine Frage der Gewohnheit!

Am einfachsten ist es tatsächlich, keine Süßigkeiten im Hause zu haben. Sind sie da, werden sie gegessen. Nichts zu Hause zu haben, hilft auch, sich gegen das Süße zu entscheiden und Obst zu essen.

Andere zuckerreiche Lebensmittel

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Zucker – Die Dosis macht das Gift

Auch Getränke haben oft mehr Zucker als gedacht. Bekannt ist, das Cola Unmengen an Zucker enthält. Aber das Milchkaffee oder auch Fruchtsäfte viel zum unbewussten Zuckerkonsum beitragen, ist weitestgehend unbekannt.

Viele vermeintlich gesunde Getränke enthalten zu viel Zucker!

Aber keine Panik, man muss jetzt nicht auf alles verzichten und nur langweiliges Wasser trinken. Es gibt leckere Alternative. Kaffee ohne Milch, Wasser mit Zitrone, Minze und Ingwer oder Tees, die warm sowie auch kalt getrunken werden können, sind erfrischend, lecker und zuckerfrei. Es ist alles eine Frage der Gewohnheit.

Zucker reduzieren

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Brauner Zucker ist auch Zucker!

Es ist wirklich nicht so schwer, Zucker zu reduzieren und sich für gesündere Alternativen, auch zum Frühstück zu entscheiden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem selbst gemachten Müsli (Rezept), anstelle der Cornflakes oder einem, nur mit Früchten gesüßten Smoothie. Es ist alles eine Frage der Gewohnheit.

Es ist gar nicht so schwer, zusätzlichen Zucker zu reduzieren!

Ein paar Tage durchhalten und sich immer wieder vor Augen führen, wie gut es für unseren Körper ist, der Zuckerfalle zu entkommen. Viel Spaß dabei und wenn ihr noch mehr Ideen habt, wie man Zucker vermeiden kann, dann immer her damit. Ich freue mich über Ideen und Kommentare.

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Würfelzucker – soviel essen wir in Durchschnitt jeden Tag!

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5 Kommentare

  • Antwort
    Februar: Gesunde Lebensmittel - Diese Trends kommen 2017 auf uns zu › letshavebreakfast.de
    15. Februar 2017 at 10:16

    […] Und wer mehr darüber lesen möchte, wie man fast ohne Zucker durchs Leben kommt, der kann hier weiterlesen. […]

  • Antwort
    Gesundes Vollkorn - Dinkel, Weizen, Haferflocken, Roggen und Co. › letshavebreakfast.de
    31. März 2017 at 7:24

    […] erkennen. Und hier könnt ihr weiterlesen, wenn ihr wissen wollt hinter welchen Bezeichnungen sich Zucker versteckt und wie man ihn vermeiden […]

  • Antwort
    Granola ohne Zucker - Mit diesem Rezept kann man zuckerfrei knuspern › letshavebreakfast.de
    7. April 2017 at 15:41

    […] meist sind auch Unmengen an industriell hergestelltem Zucker drin. Und das gerade dieser Zucker nicht gut für uns ist, dass wissen wir alle. Es wird gesagt, dass ein richtiges Granola Zucker braucht, […]

  • Antwort
    Mach Deine Limonade selber - 3 Rezepte und ein paar Tipps und Tricks! › letshavebreakfast.de
    27. Juni 2017 at 16:17

    […] o. ä. zu vermeiden. Das hat verschiedene Gründe und wer es genau wissen mag, der kann sich diesen Beitrag anschauen. Aber in Bezug auf eine selbstgemachte Limonade ist meine Antwort sonnenklar: JA – […]

  • Antwort
    Gesund ohne Zucker: Rezept für ein Erdnuss-Bananenbrot (oder Muffins) › letshavebreakfast.de
    10. August 2017 at 9:00

    […] bisschen salziger Butter. Und dieses Bananenbrot mit selbstgemachtem Erdnussmus  und Chiasamen und ohne zusätzlichen Zucker eignet sich hervorragend für ein gesundes Frühstück und das sind die Grund […]

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