Ernährung und Wohlbefinden

4 Tipps gegen den Winterblues, damit er nicht zur Winterdepression wird

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Tageslicht gibt es auch an den trüberen Tagen und zwar mehr als man denkt!

Hallo ihr Lieben…ich habe eine Weile nichts gepostet. Warum? Ganz einfach: Mich hat der Herbstblues bzw. Winterblues erwischt. Damit bin ich aber nicht alleine, andere Menschen leiden auch darunter und viele von Euch möchten, so wie ich, etwas dagegen unternehmen.

Grund für diese bedrückenden Blues, oder in schweren (wenn auch Ausnahme-) Fällen auch Winterdepression, sind die veränderten (schlechteren) Lichtverhältnisse im Herbst und Winter und die einhergehenden fallenden Temperaturen. Folge sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Melancholie und das unbändige Verlangen nach Süßem und Kohlenhydraten. Und auch wenn wir das Wetter nicht beeinflussen können, so kann man ihm doch mit einigen wenigen Dingen entgegenwirken. Damit helfen wir Körper und Geist, sich besser zu fühlen und gut über die dunklen Monate zu kommen. Viel Spaß beim Lesen und mich würde interessieren, was ihr so tut, damit es Euch besser geht.

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Raus aus dem Haus und das Licht aufnehmen und wer auch drinnen etwas tun möchte: Tageslichtlampen helfen

Viel Licht und Bewegung im Freien

Viel Licht und Bewegung im Freien sind das Beste Mittel gegen den Herbstblues, wie der Winterblues auch genannt wird. Also, rein in die warmen Klamotten und raus aus dem Haus. Auch an wirklich grauen Tage gibt es jede Menge Tageslicht. 60 Minuten draussen spazieren, joggen, Langlaufen oder Nordic Walken können dabei helfen, daß wir uns deutlich besser fühlen. Und auch zu Hause kann man etwas tun. Tageslichtlampen helfen, um der Dunkelheit zu entgehen. Am Besten wirken diese, wenn man noch im Morgengrauen eine Stunde mit dieser Tageslichtlampe verbringt. Man kann dabei Frühstücken oder einfach ein wenig vom vergangenen und kommenden Sommer träumen.

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Der Herbst ist da und auch die sogenannte Winterdepression oder der Winterblues

Leckeres Essen, aber das Richtige sollte es sein

Essen ist Balsam für die Seele und das richtige Essen hilft dabei, dem Winterblues zu entgehen. Das, was wir jetzt zu uns nehmen sollte ausgewogen, gesund und abwechslungsreich sein. Viel Gemüse, Obst und kalorienarme Kost sollten jetzt auf unserem Speiseplan stehen. Einige Lebensmittel haben besondere Nährstoffe, die unsere Stimmung verbessern und sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirken. Ananas, zum Beispiel, gehört dazu. Sie ist süß, saftig und das Beste an ihr ist: Sie macht glücklich. Ananas enthält wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Kalzium, Jod und Magnesium. Letzteres kann gegen Depressionen und bei Ängsten oder Nervosität helfen. Versucht doch mal das Rezept für Pfannkuchen mit Ananas zum Frühstück, vielleicht macht es Euch ja glücklicher, die schlechte Laune vertreibt es garantiert.

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Die Blätter fallen, was jetzt hilft ist viel Licht und vielleicht eine Tinktur aus Johanniskraut

Duft verbessert die Stimmung und hilft gegen den Winterblues

„Oh es riecht gut – oh es riecht fein!“ Ja, das kennen wir, dieses wohlige und behagliche Gefühl, wenn es an einem besonders nassem und kaltem Tag zu Hause gut riecht. Sei es das Essen auf dem Herd oder aber eine schöne Kerze, die einen wohligen Geruch verteilt. Es gibt einige Düfte, die sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirken. Bergamotte und Jasmin gehören dazu. Also, einfach eine Duftlampe mit Duftöl anmachen, einen Jasmintee trinken oder aber ein schönes warmes Bad mit duftenden Badeölen nehmen. Aber auch Tinkturen aus Johanniskraut können, richtig angewendet, helfen. Ein Rezept, wie man das selber herstellen kann, findet ihr am Ende des Posts.

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Ein ausgiebiger Spaziergang im Freien wirkt Wunder gegen den Winterblues

Tut Euch etwas Gutes und denkt positiv

Das Frühjahr mit seinem frischen Grün und der Sonne kommt wieder. Vergesst das nicht und behaltet Eure positive Einstellung bei. Zieht Euch nicht zu sehr zurück und gebt Euch Eurem erhöhtem Schlafverlangen nicht kampflos hin. Es lohnt sich seinen inneren Schweinehund zu überwinden und sich mit Freunden oder Familie zu treffen, um etwas schönes zu unternehmen.

Nicht aufgeben, der nächste Frühling kommt gewiss!

Oder aber ihr geht einfach draussen spazieren oder schnappt Euch Eure Kinder und ab auf den Spielplatz. Vielleicht werdet ihr jetzt Mitglied in einem Fitnessstudio und fangt an regelmäßig Sport zu treiben. Sport steigert das Wohlbefinden und die zusätzlichen Endorphine sind probate Mittel, um gut durch die dunklere Hälfte des Jahres zu kommen.

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Positiv Denken – die Einstellung machst – Kopf nach oben und einen Blick in die wunderschönen, gelblichen Baumkronen werfen

Rezept für eine Tinktur mit Johanniskraut zum Einnehmen

(Rezept nach Melanie Wenzel, Heilpraktikerin, ARD Buffet – Vielen Dank)

Das brauchst du für eine Tinktur mit Johanniskraut (ca. 400 ml)

  • 2 Hände voll getrocknetes Johanniskraut
  • 500 ml Hochprozentigen Alkohol, am besten klaren Schnaps mit 40% Alkohol
  • Ein großes Einmachglas, verschließbar
  • Filterbeutel oder engmaschiges Sieb
  • Eine dunkle Flasche
  • Eine kleine, dunkle Flasche mit Pipette 

So stellt man die Tinktur aus Johanniskraut her 

  1. Das Johanniskraut in das Einmachglas geben und mit dem Alkohol aufgießen.
  2. Das Einmachglas an einen hellen und warmen Ort stellen und 4 Wochen stehen lassen. Die Tinktur sollte tauglich geschüttelt werden.
  3. Nach den 4 Wochen die Flüssigkeit durch einen Filter oder engmaschiges Sieb in eine dunkle Flasche gießen, um die festen Bestandteile zu entfernen. 

Anwendung der Tinktur aus Johanniskraut 

Die Tinktur in einen kleine, dunkle Flasche mit einer Pipette füllen und täglich 10 bis 30 Tropfen zweimal täglich zu sich nehmen. Die Anwendung sollte für mindestens 14 Tage bis zu drei Monaten erfolgen, da sich die Wirkung nur langsam über einen längeren Zeitraum aufbaut. 

Hinweis: Vor einem Sonnenbad oder einem Urlaub in der Sonne, sollte Johanniskraut nicht angewendet werden, da es die Lichtempfindlichkeit der Haut verstärkt. 

Und zum Abschluss etwas in eigener Sache

Diese Tipps und Ideen sollen helfen, daß Wohlbefinden im allgemeinen zu verbessern. Leider sind sie kein Allheilmittel. Also, wer stark unter dieser saisonalen Winterdepression leidet, der sollte doch lieber einen Arzt aufsuchen, um sich professionell beraten zu lassen.

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