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Gemüsebrühe selber machen: So verwertest du Gemüse komplett!

Hier ist ein wirklich einfacher Weg, wie man Gemüsereste nutzten kann und niemals wieder Gemüsebrühe aus dem Supermarkt kaufen muss.

Ich bin ein glühender Vertreter davon, dass man alle Lebensmittel, die man kauft, auch komplett verwenden sollte. Ich bin mir sicher, dass vielen von Euch das ähnlich sehen. Wir tun alles, was wir können und kaufen nur das, was wir wirklich essen. Aber manchmal ist es wie verhext und man hat Reste von Gemüse, die wir nicht brauchen können, übrig. Die habe ich meist weggeschmissen und das hat mich irgendwie geärgert. Also habe ich mich gefragt, wie ich das ändern kann und ob es einen Weg gibt, Gemüse komplett zu verwerten? Und den gab es natürlich: Gemüsebrühe selber machen.

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Es ist wirklich einfach Gemüsebrühe selber zu machen. Man sammelt all die Gemüsereste in einem Behälter im Tiefkühlschrank. Wenn der Behälter dann voll ist, koche ich dann eine Gemüsebrühe. Meist verbrauche ich die Brühe innerhalb von ein paar Tagen. Oder ich friere sie ein und verwende die Gemüsebrühe später. Für mich liegen die Vorteile auf der Hand sich seine Brühe selber zu machen. Zum einen verwerte ich das komplette Gemüse, dass ich kaufe und zum anderen kaufe ich seitdem keine fertige Gemüsebrühe oder Gemüsefond mehr. Das spart Geld und ich weiß, was drin ist.

Welche Reste kann man in der Gemüsebrühe verwenden?

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich meistens Bio-Gemüse kaufe. Ich weiß nicht, ob es stimmt oder nicht, aber ich habe die Hoffnung, dass in diesem Gemüse zumindest noch ein Teil der Vitamine und gesunden Stoffe steckt, die es haben sollte. Außerdem bilde ich mir ein, dass Bio-Gemüse besser schmeckt. Ich sage bewusst, ich bilde es mir ein, weil ich das natürlich nicht beweisen kann. Wenigstens wurde für den Anbau von Bio-Gemüse keine Pestizide genutzt, denn die (und das sagt mir mein Verstand) sind sicher nicht gut für uns.

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So gut, wie nichts mehr wegwerfen

Da ich Bio-Gemüse kaufe, schäle ich es meist auch nicht. Ich esse das Bio-Gemüse mit Schale. Warum sollte ich das auch tun? Die Schale von Gemüse schützt es vor äußeren Einflüssen oder Bakterien und man meint vielleicht, dass es dadurch nicht gesund ist. Aber oft enthält die Schale und vor allem die äußeren Randschichten des Gemüses auch wertvolle Vitamine, Kohlenhydrate und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese sind unterschiedlich wertvoll für unsere Gesundheit und deswegen esse ich sie mit.

Aber wenn ich doch mal schälen muss oder es Teile des Gemüses gibt, die ich nicht verwenden kann, dann nutzte ich sie eben für meine selbst gemachte Gemüsebrühe. Warum sollte man auch das gute wegwerfen und nicht nutzten?

Zu den Resten, aus denen ich die Gemüsebrühe koche, gehören unter anderem:

  • das wurzelige Ende bei Fenchel, Lauch oder Zwiebeln,
  • die äußere Schale von Möhren, Zwiebeln, Sellerie, Ingwer, Spargel oder Süßkartoffeln,
  • der dicke, holzige Stiel bei Brokkoli,
  • die äußeren Blätter von milden Kohlsorten (z. B. Wirsing),
  • das Grüne vom Blumenkohl oder Möhren,
  • die abgeschnittenen Enden und Stiele von Kräutern,
  • die Teile von Champignons, die man nicht nutzen kann und
  • der obere Teil von Lauch.
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Gemüsebrühe kann man selber machen

Hinzu kommt all das Gemüse, dass sich auch bei größter Sorgfalt, immer wieder in der hintersten Ecke des Kühlschranks versteckt. Ja, genau dieses eingetrocknete, traurige Gemüse, das noch nicht schlecht ist, aber welches man so auch nicht mehr essen mag. Auch das geht jetzt in diesen Behälter und auch daraus wird Gemüsebrühe gekocht.

Vorsicht bei diesem Gemüse

Bei Resten von bitterem Gemüse, strengen Kohlsorten oder Knoblauch bin ich vorsichtig. Die können den Geschmack der ganzen Gemüsebrühe beeinflußen. Manchmal passt das, aber meist möchte ich zumindest eine etwas neutralere Gemüsebrühe. Kartoffelnschalen nutzte ich gar nicht. Die Schale, aber auch Keimstellen enthalten giftige Glykoalkaloide, vornehmlich Solanin und das kann unserem Körper schaden. Und sowas möchte ich sicher nicht in meiner Gemüsebrühe.

Am Ende bekommt man auf jeden Fall eine Gemüsebrühe, die wesentlich besser schmeckt als die gekaufte. Diese Gemüsebrühe ist eben einmalig und jedes mal anders. Und ich weiß, dass neben Wasser, ein wenig Salz nur Zutaten drin sind, die ich auch wirklich verwenden möchte. Ich finde die Gemüsebrühe toll und hoffe, dass Ihr das genauso empfindet, wenn Ihr sie zum ersten Mal ausprobiert. Viel Spaß damit!

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Gemüsebrühe selber machen: So verwertest du Gemüse komplett!


Beschreibung

Mit diesem Rezept kann man Gemüse komplett verwerten und muss nie wieder Gemüsebrühe kaufen.


Zutaten

  • Gemüsereste (ca. 500 g für 500 ml Gemüsebrühe) 
  • Olivenöl 
  • 1 Teelöffel Salz
  • Etwas Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt
  • Optional: Getrocknete Kräuter

Zubereitung

  1. Gemüsereste auftauen
  2. Aufgetaute Gemüsereste zusammen mit dem Lorbeerblatt in etwas Olivenöl in einem mittelgroßen Topf anschwitzen
  3. Mit soviel Wasser aufgießen, daß das Gemüse bedeckt ist und sich locker umrühren lässt
  4. Einen Teelöffel Salz hinzufügen.
  5. Wenn die optionalen Zutaten genutzt werden, dann jetzt hinzufügen
  6. Aufkochen lassen und die Hitze reduzieren, so daß die Suppe nur noch köchelt.
  7. Die Brühe für ca. 1 Stunde köcheln lassen und dann auf der warmen Herdplatte auskühlen lassen.
  8. Die Gemüsereste aus der Brühe entfernen und mit Pfeffer abschmecken. Wer mehr Salz mag, der kann jetzt nachsalzen.
  9. Die fertige in ein Glas füllen. Das hält dann für ca. 5 Tage im Kühlschrank oder man friert die Brühe ein. Die Brühe sollte man dann innerhalt von ca. 3 Monaten verwenden. 

Notizen

Idee: Versucht mal die Brühe mit Parmesanrinde zu verfeinern. Die abgeschnittene Rinde kann man auch einfrieren und dann einfach als optionale Zutat (Punkt 4) hinzufügen. Es ist wirklich überraschend gut.