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Essbare Blüten und blühende Kräuter: Namen, Tipps und ein paar Ideen

Essbare Blüten liegen im Trend. Als Dekoration oder auch Geschmacksträger sind sie einfach toll. Aber nicht alle Blüten kann und sollte man essen. Einige sind sogar giftig. Und da man ja immer darauf achten soll, dass alles was auf dem Teller liegt auch essbar ist, habe ich ein wenig recherchiert um meine Erkenntnisse über essbare Blüten mit Euch zu teilen.

Ich bin mir sicher, daß nicht alle essbaren Blüten auf meiner Liste gelandet sind. Deswegen würde ich Euch bitten, andere essbare Pflanzen und Blüten, die Euch einfallen, im Kommentar zu nennen. So können alle Leser von Eurem Wissen profitieren. 

Aber bevor ich näher auf die genießbaren Blüten eingehe, möchte ich erstmal auf ein paar grundsätzliche Dinge hinweisen, die man beachten sollte, wenn man solche Blüten nutzt. 

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NUR ESSEN, WENN „ESSBARE BLÜTEN“ AUF DER VERPACKUNG STEHT

Immer auf den Hinweis „ESSBARE BLÜTEN“ achten: Wenn ihr im Supermarkt Blüten kauft, dann bitte immer darauf achten, dass diese extra so benannt werden. Das gilt im übrigen auch für die Samen. Die Packung sollte eindeutig darauf hinweisen, dass die Pflanzen essbare Blüten tragen werden. Falls ihr Euch unsicher seid, dann bitte die Blüten NICHT essen!

  • Keine Pestizide: Ausserdem solltet ihr auf gute Qualität achten, vor allem darauf, wie die Blume gewachsen ist. Ihr solltet Euch sicher sein, daß die Pflanzen selber bio-Qualität haben. Das heißt, weder der Samen noch die Pflanze oder die Blüten selber sollten mit Pestiziden besprüht worden sein.
  • Essbare Blüten kaufen oder selber anbauen: Ich kaufe meine Blüten im Supermarkt oder im Internet. Rewe und Edeka haben sie ab und an frisch im Angebot. Aber da das nicht immer der Fall ist, werde ich sie zukünftig selber anbauen. Mal schauen was daraus wird, weil für meinen grünen Daumen bin ich nicht gerade bekannt.
  • Ernten: Niemals Blüten vom Straßenrand oder von Beeten ernten, von denen ihr nicht wisst, ob es wirklich essbare Blüten sind. Falls ihr Euch unsicher seid, dann die Blüten bitte NICHT essen! Aus dem eigenen Anbau am besten morgens ernten, wenn es etwas kühler ist. Essbare Blüten möchten dann auch gleich geputzt und kühl gelagert werden.
  • Säubern: Ich wasche die Blüten bevor ich sie nutze vorsichtig in einer Schüssel mit kaltem Wasser. Nach dem Waschen lasse ich sie gut auf einem sauberen Küchenhandtuch trocknen. 
  • Aufbewahren: Nach dem Säubern kann man die essbaren Blüten ganz gut in einem verschlossenem Container im Kühlschrank aufbewahren. Leicht welke Blüten können wiederhergestellt werden, in dem man sie für eine Weile in eine Schüssel mit kaltem Wasser legt.
  • Frische oder getrocknete essbare Blüten: Grundsätzlich gilt immer: Bitte nur wenige essbare Blüten verwenden! Wer sie nicht regelmäßig isst, sollte vorsichtig damit sein, da sie zu Magenproblemen führen können. Ich nutze frische sowie getrocknete Blüten. Da frische Blüten nicht immer erhältlich sind, greife ich oft auf die getrocknete Variante zurück. Geschmacklich sind frische essbare kräftiger als die getrockneten Blüten. 

Heimische essbare Blüten

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Essbare Blüten
  • Borretsch

Wer essbare Blüten verwenden möchte, kommt an dieser Blüte nicht vorbei. Der Geschmack dieser wunderschönen sternförmigen Blüte erinnert an Gurken. Aus diesem Grund kann man sie wunderbar in einen Salat geben. 

  • Ringelblumen

Ringelblumen nennt man auch „Armer-Mann-Saffran“. Wenn man sie mitkocht, verleiht sie einem Gericht eine schöne gelbliche Farbe.

  • Zucchini-Blüte

Die Blüten der Zucchini schmecken leicht süßlich und gehören sicher zu den bekanntesten essbaren Blüten. Man kann sie füllen und braten oder backen. Man kann sie aber auch auf einen Quiche oder eine Pizza legen. Das sieht toll aus.

  • Hibiskus

Hibiskusblüten findet man oft in Getränken. Sie schmecken herb und süß, ein bißchen nach Cranberries.

  • Lavendel

Lavendel ist mein ablsoluter Favorit. Leider sehen das nicht alle so, denn die kleinen Blütenknospen können schon mal nervig sein, wenn sie in Getränken schwimmen. Aber ich mag den süßen und parfümigen Geruch und Geschmack.

  • Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse bringt leuchtende essbare Blüten hervor, die etwas pfeffrig schmecken können. Ich empfehle, ein wenig vorsichtig damit zu sein und sie eher für Salat oder andere herzhafte Gerichte zu verwenden.

  • Stiefmütterchen

Die haben wir sicher schon alle mal auf Speisen gesehen. Sie schmecken ein wenig so, wie Gras riecht und passen in Obstsalate.

  • Rosen

Ja, auch Rosen bringen essbare Blüten hervor. Ich habe mal meiner Mutter zum Muttertag eine Torte gebacken und frische Rosen zur Dekoration verwendet. Es sah toll aus, aber gegessen haben wir sie nicht. Ich nutze eher getrocknete Rosen-Blätter.

  • Veilchen und Hornveilchen

Denkt man an essbare Blüten sieht man auch gleich Veilchen vor sich. Sie schmecken süßlich und blumig, aber nicht kräftig.

  • Löwenzahn

Oh ja: Löwenzahn hat nicht nur essbare Blüten, sondern auch die Blätter schmecken gut. Ich habe gelesen, daß auch der Strunk und die Wurzeln genießbar sind. Ausprobiert habe ich es noch nicht.

  • Kamille

Kamille kennen wir alle als Tee und weniger als essbare Blüten. Probiert sie in Suppen aus! Das sieht nicht nur toll aus, sondern verleiht dem Gericht auch einen erdigen Geschmack.

  • Flieder

Als Kind habe ich meiner Mutter zum Muttertag Flieder gebracht und schon damals habe ich das süße Sekret aus den Blüten gesaugt. Das es essbare Blüten sind, daß wusste ich damals allerdings noch nicht.

  • Holunder-Blüten

Auch die sind nicht unbekannt. Holunder hat essbare Blüten, aus denen vor allem Sirup gekocht wird.

  • Chrysanthemen

Die essbaren Blüten von Chrysanthemen kenne ich aus Asien. Dort gibt es einen überaus erfrischenden Tee aus Chrysanthemen.

  • Kornblumen

Kornblumen benutze ich meist getrocknet. Ich habe sie auch tatsächlich noch nie frisch im Supermarkt gesehen.

  • Gänseblümchen

Blüten von Gänseblümchen fallen für mich, wie Löwenzahn, unter essbare Blüten aus dem Garten. Allerdings sollte man sie vor dem Gebrauch gut abwaschen, vor allem wenn die Nachbarn eine Katze haben.

Essbare Blüten von Kräutern

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Essbare Blüten von Kräutern

Lange Zeit wusste ich nicht, das Kräuter auch dann noch genießbar sind, wenn sie blühen. Früher habe ich sie einfach entsorgt. Heute mache ich das nicht mehr und nutze die Blüten genauso, wie ich die Kräuter selber nutze.

  • Basilkum
  • Dill
  • Minze
  • Rosmarin
  • Schnittlauch
  • Thymian
  • Kerbel
  • Salbei
  • Liebstöckel
  • Sauerampfer
  • Knoblauchblüten

Weitere essbare Blüten

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Noch mehr essbare Blüten

Und jetzt gibt es noch eine Liste mit essbaren Blüten, die ich bei meiner Suche noch gefunden habe:

  • Fenchelblüten
  • Erbsenblüten
  • Engelwurz
  • Apfelblüten
  • Rucola-Blüten
  • Waldmeister
  • Begonien
  • Wilde Bergamotte
  • Chicore
  • Chrysanthemen
  • Korinader-Blüten
  • Roter Klee
  • Nachtviole
  • Taglilien
  • Nelken
  • Fuchsia
  • Malve
  • Färberdiestel
  • Dahlien
  • Sonnenblumen
  • Schafgarbe
  • Brokkoli-Blüten
  • Passionsfrucht-Blüte
  • Tulpen
  • Linde
  • Motten-Orchidee
  • Wilde Geranie
  • Spargelbusch
  • Löwenmäulchen
  • Kosmosblume
  • Kolibiri-Baum-Blüten (sehr beliebt in Asien)
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